Internet technologies and communication software



BatPost Mailserver – Funktionen

Konfiguration
Der BatPost Mailserver unterstützt eine unbegrenzte Anzahl von Domains und Domain-Benutzern.

Mailinglisten
Über Mailinglisten können Nachrichten an eine große Empfängerzahl gesendet werden. Die Empfängeradressen lassen sich aus externen Dateien importieren.

Benutzergruppen
Durch die Erstellung von Benutzergruppen und die Zuweisung von Ordnerzugriffsrechten können Sie geschlossene Gruppen mit internem Nachrichtenaustausch einrichten. Nur Nachrichten autorisierter Benutzer werden innerhalb der Mailingliste versendet.

Benutzerordner
Im BatPost Configurator können Sie die Ordner aller Benutzer verwalten (Hinzufügen, Löschen und Umbenennen) und bestimmten Benutzergruppen Ordnerzugriffsrechte erteilen.

Regeln
Flexible Regelgruppen ermöglichen die Definition von Serverstandards:

  • Zulässige Verbindungen: Es können IP-Adressen und Hostnamen angegeben werden, um zulässige und unzulässige Verbindungen für bestimmte Protokolle zu definieren.
  • Absenderadressen: Es können E-Mail-Adressen angegeben werden, die über das SMTP-Protokoll zugelassen oder geblockt werden sollen.
  • Empfängeradressen: Es können E-Mail-Adressen angegeben werden, die über das SMTP-Protokoll zugelassen oder geblockt werden sollen.
Durch die Anwendung von Regeln kann der weitere Nachrichtenverkehr, der über eine bestimmte Verbindung erfolgt, beeinflusst werden. Beispiel: Eine Regel zum Filtern von Spam weist statt der Adresse des Absenders die Adresse des Empfängers zurück – mit dem positiven Nebeneffekt, dass der Versender der Spam-E-Mail glaubt, die E-Mail-Adresse existiere nicht, und sie aus seiner Empfängerliste entfernt.

Black- und Whitelisten
In Black- und Whitelisten werden die IP-Adressen, Hosts und E-Mail-Adressen eingetragen, für die bestimmte Verarbeitungsregeln gelten. Die Listen sind eine abgespeckte Version der Regelfunktionalität und teilen E-Mail-Adressen lediglich in die Kategorien „zulässig“ und „unzulässig“ ein.

Aktivitätsüberwachung und -protokollierung
Der BatPost Monitor zeigt die Serverauslastung, Änderungen im Aktivitätsprotokoll des Servers und die Nachrichtenwarteschlange an. Wichtige Ereignisse im Serverbetrieb können in den Aktivitätsprotokollen registriert werden. Die Aktivitätsprotokolle lassen sich zudem als Datenbanken speichern, was die Ereignisanalyse erheblich erleichtert. Die Analyse kann auch mit Anwendungen anderer Anwender durchgeführt werden.

Unterstützung gängiger Protokolle
Der Server unterstützt folgende Protokolle für eingehende und ausgehende E-Mails: SMTP, POP3, IMAP4rev1.

Flexible Speicherung der Konfigurationsdaten
Der Zugriff auf die Konfigurationsdaten (Gruppen, Domains, Benutzer, Ordner, Nachrichten, Regeln, Black- und Whitelisten) erfolgt über den Treiber, so dass die Daten am benötigten Ort gespeichert und der Server an individuelle Anforderungen angepasst werden kann. Die Konfigurationsdaten können beispielsweise in der Datenbank des Benutzers abgelegt werden, so dass andere Anwendungen Zugriff auf die betreffenden Daten haben. Die Konfigurationsdaten können auch auf mehrere Datenbanken verteilt werden. Auf diese Weise lässt sich der Server flexibler an die Bedürfnisse des Endanwenders anpassen.

Sichere Authentifizierung
Das sichere Authentifizierungsprotokoll CRAM-MD5 schließt die Passwortübertragung im Klartext via Internet aus, was ein Abfangen des Passworts durch Dritte verhindert. Zusätzlich wird ein Großteil der anderen Authentifizierungsverfahren von BatPost unterstützt.

Oberflächensprache
Die aktuelle Version des Mailservers ist in Englisch und Russisch verfügbar. Künftig soll die Oberfläche auch in anderen Sprachen angeboten werden.

Virenschutz
Über Virenschutz-Plugins bietet der BatPost Mailserver effektiven Schutz vor Eindringlingen. Je nachdem, was die Überprüfung der eingehenden E-Mails ergibt, können folgende Aktionen durchgeführt werden: Verbindungsabbau (Quarantäne), Deaktivierung des Nachrichtenabrufs, Verschieben der Nachricht in einen bestimmten Ordner. Zur Abwehr von Virenangriffen führt der Server eine temporäre Blackliste, mit der das Limit für die Anzahl der Viren festgelegt wird, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums von einer bestimmten Adresse kommen dürfen.